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21.05.2015

Hauptversammlung der Energiekontor AG

Auch im Jubiläumsjahr hält der Bremer Windparkprojektierer das hohe Ergebnisniveau des Vorjahres

Bremen, 21. Mai 2014. Die Energiekontor AG hat heute ihre ordentliche Hauptversammlung in Ritterhude bei Bremen abgehalten. Der Einladung folgten rund 100 Aktionäre, Aktionärsvertreter und Gäste.
In seiner Präsentation erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Energiekontor AG, Peter Szabo, die aktuellen Geschäftsereignisse und blickte dabei u.a. auf 25 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück.
Wie bereits am 31. März 2015 berichtet konnte das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) 2014 mit € 40,7 Mio. um 19% gegenüber dem Vorjahr (€ 34,1 Mio.) deutlich gesteigert werden. Der Umsatz erhöhte sich um 30% auf € 153,3 Mio. (Vorjahr € 117,8 Mio.) bei geringfügig verminderter Gesamtleistung von € 160,5 Mio. (Vorjahr € 162,8 Mio.). Das Konzernjahresergebnis lag mit € 14,1 Mio. leicht über dem Vorjahresniveau (€ 13,5 Mio.).
Auf Ebene der AG erzielte Energiekontor einen Jahresüberschuss von € 12,9 Mio. (Vorjahr € 10,1 Mio.). Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von € 8.791.896,00 eine Dividende von € 0,60 je dividendenberechtigter Stückaktie zu zahlen, wurde von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit angenommen.
Mit Lunestedt (38,5 MW) und Gayton le Marsh (16 MW) baut Energiekontor derzeit zwei große Windparks in Deutschland und Großbritannien. Weitere Windparks mit einer Gesamtnennleistung von ca. 1.400 MW sind in Planung.
Neben der Planung und dem Verkauf von schlüsselfertigen Windparks steht der weitere Aufbau des Bestands an konzerneigenen Windparks weiterhin im Fokus der Unternehmensführung, um mit dem kontinuierlichen Liquiditätsfluss durch den Stromverkauf das nachhaltige Wachstum des Gesamtunternehmens zu sichern. Aktuell werden Projekte mit einer Nennleistung von rund 234 MW in Deutschland, Portugal und Großbritannien im eigenen Bestand betrieben. Weitere Windparks sollen im Laufe des Jahres hinzukommen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Effizienzsteigerung der Windparks durch innovative technologische Verbesserungen wie der Rotorblattverlängerung.
Nach der erfolgreichen Veräußerung der Rechte für das Offshore-Projekt Borkum Riffgrund West II hat sich die Geschäftsleitung entschieden, den Bereich Offshore zukünftig nicht weiter zu betreiben, weil das Risiko der hohen Vorinvestitionen und langen Vorlaufzeiten für ein mittelständisches Unternehmen in keinem angemessenen Verhältnis zu den potenziellen Erträgen steht. Insgesamt schließt die Energiekontor-Gruppe ihr Engagement im Bereich Offshore mit einer positiven Bilanz ab.
Im Hinblick auf die sich ändernden Gesetzgebungen in Deutschland und Großbritannien bereitet sich Energiekontor intensiv auf die Ausschreibungsverfahren vor. Während diese für Windkraftanlagen verpflichtend ab dem Jahr 2017 eingeführt werden sollen, gelten sie im Bereich Solar bereits ab Beginn des Jahres 2015. Mit dem Zuschlag für das Photovoltaik-Freilandprojekt Nadrensee mit einer Nennleistung von etwa 9 MW hat die Energiekontor-Gruppe gezeigt, dass sie auch unter Wettbewerbsbedingungen erfolgreich agiert.
Mit exzellenten Windverhältnissen und Genehmigungen für vergleichsweise große Windparks ist Schottland eine der aussichtsreichsten Regionen, in denen die Energiekontor-Gruppe derzeit aktiv ist. So hat sich das Unternehmen in England und Schottland 2015 zusätzliche Flächen für die Umsetzung von insgesamt ca. 260 MW gesichert. Außerdem werden mit Frankreich und den Niederlanden zwei neue Länder im Hinblick auf einen möglichen Markteintritt sondiert.
Das Gesamtziel von Energiekontor bleibt die Stabilisierung und der nachhaltige Ausbau der Unternehmensentwicklung auf hohem Niveau. Mittelfristig werden im Bereich der Projektentwicklung ein EBIT von ca. € 30 Mio. sowie ein EBITDA von € 70-80 Mio. durch den Stromverkauf aus konzerneigenen Windparks angestrebt. Ein Blick in den Segmentbericht des Konzerns zeigt, dass Energiekontor mittlerweile rund die Hälfte des Weges zu diesem Ziel erreicht hat. Für die weitere Wegstrecke sieht die Geschäftsleitung das Unternehmen auf Grundlage der Erfahrungen aus 25 Jahren Projektentwicklung in Europa, einer gut gefüllten Projektpipeline und einer ausgewogenen Strategie weiterhin sehr gut aufgestellt.

Über die Energiekontor AG:
Eine solide Geschäftspolitik und viel Erfahrung in Sachen Windkraft: Dafür steht Energiekontor seit nunmehr 25 Jahren. 1990 in Bremerhaven gegründet, zählt das Unternehmen zu den Pionieren der Branche und ist heute einer der führenden deutschen Projektentwickler. Das Kerngeschäft erstreckt sich von der Planung über den Bau bis hin zur Betriebsführung von Windparks im In- und Ausland und wurde vor einigen Jahren um den Bereich Solarenergie erweitert. Darüber hinaus betreibt Energiekontor aktuell 30 Windparks mit einer Nennleistung von rund 234 Megawatt im eigenen Bestand.
Neben dem Firmensitz in Bremen unterhält Energiekontor Büros in Bremerhaven, Hagen im Bremischen, Aachen, Bernau bei Berlin, Dortmund und Neubrandenburg. Außerdem ist das Unternehmen mit Tochtergesellschaften in England (Leeds), Schottland (Glasgow) und Portugal (Lissabon) vertreten. Die stolze Bilanz seit Firmengründung: 95 realisierte Windparks mit rund 550 Anlagen und einer Gesamtleistung von knapp 760 Megawatt. Das entspricht einem Investitionsvolumen von über € 1,2 Mrd.
Das Unternehmen ging am 25. Mai 2000 an die Börse. Die Aktie der Energiekontor AG (WKN 531350 / ISIN DE0005313506) ist im General Standard der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet und kann an allen deutschen Börsenplätzen gehandelt werden.

Kontakt:
Investor Relations / Presse
Dr. Stefan Eckhoff / Cerstin Kratzsch
Tel.: (+49-421) 3304-0
E-Mail: ir@energiekontor.de

Energiekontor AG
Reuters: EKT
ISIN: DE0005313506

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